Mein wahres Leben: Vatertag

Donnerstag, 17. Mai 2012

Vatertag


Heute ist Christi Himmelfahrt, Männertag, Herrentag oder auch Vatertag.

Früher haben wir an diesem Tag immer ausgiebige Wanderrungen unternommen. Aber nicht wie Ihr jetzt denkt, Männer unter sich, mit Bollerwagen und viel Alkohol oder von einer Gaststätte zur andern, bis man „voll“ war.
Nein, es war immer schon bei uns ein Familientag. Zusammen mit anderen Freunden und natürlich unseren Hunden sind wir dann Wege durch Wald und Flur gegangen, die für den täglichen Spaziergang zu weit waren und wir schon immer mal gehen wollten. Im Rucksack wurde dann alles für ein oder mehrere Picknicks gepackt. Kaffee und Kuchen oder die herzhafte Wurst war dann dabei und ein Bier oder Piccolo durfte auch nicht fehlen. Diese Spaziergänge haben dann auch richtig Spaß gemacht. Ich kann mich nicht erinnern, mal richtig schlechtes Wetter gehabt zu haben.

Dieses Jahr ist diese Wanderung ausgefallen. Es wäre das wahrscheinlich für mich noch zu viel gewesen.

Da ich ja jetzt kein Mann mehr bin, habe ich natürlich auch keinen Männer- oder Herrentag mehr. Aber habe ich noch Vatertag? Meine Familie meint ja.
Heute haben mir jedenfalls meine Frau und unsere Zwillinge persönlich und unsere jüngste Tochter telefonisch zum Vatertag gratuliert. Sie sind der Meinung, auch wenn ich jetzt eine Frau bin, der Vater unserer Kinder bleibe ich immer. Eine Mutter werde ich dadurch nicht. Ich glaube, da haben sie Recht.

Eure Andrea

Kommentare:

  1. Natürlich haben sie Recht. Wie kannst Du denn zur Mutter der Kinder werden, Du hast sie doch nicht geboren. Die Definition "Mutter" hat doch nichts mit dem Geschlecht des Einzelnen zu tun.

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