Mein wahres Leben: Gewitter

Donnerstag, 3. Mai 2012

Gewitter

Gestern bin ich dann auch um 20:30 Uhr ins Bett gegangen. Nachdem ich dann nochmals sicherheitshalber Fieber gemessen hatte und es mit 36,8 °C im Normbereich war, bin ich auch eingeschlafen.
Allerdings konnte ich nicht lange schlafen, denn es zog ein Gewitter auf. 
Nicht das mich das Gewitter gestört hätte, aber unser Hund hat eine Riesenangst davor. So kurz nach 22:30 Uhr spürte ich, wie ein warmer feuchter „Lappen“ über meinen Nacken und Rücken wischte. Dieser „Lappen“ war die Zunge unseres Hundes, der eng an mich gelehnt, zitternd vor Angst, Schutz bei mir suchte und damit wahrscheinlich auch seine Liebe zeigen wollte. 
Nachdem ich mich dann auch noch umgedreht hatte, war auch kaum mein Gesicht vor dieser Zunge zu retten. Ich wollte mich dann schnell unter die Zudecke verkriechen, da aber der Hund darauf lag, gelang mir das auch nicht. Auch ein gewaltsames Rausschmeißen ging nicht. Jeden Zentimeter den ich mühsam gegen die gefühlten 80 kg, statt der 30 kg Lebendgewicht, gewonnen hatte, erkämpfte sich Mace wieder, wenn meine Kraft nachließ. 

So kurz vor 23:00 Uhr habe ich dann den Kampf aufgegeben. Ich bin in unser Gästezimmer gegangen und habe dann, trotz Gewitter, wie ein Murmeltier bis 08:30 Uhr geschlafen.
Und dieser Schlaf hat mir gut getan. Heute ging es mir wesentlich besser. Vielleicht mute ich mir manchmal zuviel zu.

Meine Frau war aber heute dann ein wenig „sauer“ auf mich. Nachdem ich aus dem Schafzimmer verschwunden war, suchte der Hund Trost bei ihr. Das Gewitter hielt an und nachts um 02:00 Uhr ist sie dann aufgestanden, hat sich ein Glas Rotwein eingeschenkt und an das Laptop gesetzt. Als sich das Gewitter dann endlich verzogen hatte, konnte dann Karola so kurz vor 03:00 Uhr den Schlaf finden.

Eure Andrea

Kommentare:

  1. Tja, da hilf nur die Schlafzimmertür zu machen. Unsere Tupfenbande kommt bei mir nur bis vor die Tür und da ist Schluss mit lustig. :-)

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    1. Hallo Christine,

      ich glaube, dann hätten wir vor lauter jammern und heulen des Hundes auch nicht schlafen können.

      LG Andrea

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    2. Gut, da hätte man schlafen können, aber wie hätte vielleicht die Tür am nächsten Morgen von außen ausgesehen?

      LG Andrea

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  2. Das Wetter war ein Wüterich
    und sie ließ Hund und Frau im Stich
    nur der Gesundheit wurd' gehuldigt
    drum wird ihr Tun jetzt auch entschuldigt.

    Karola, take it easy!

    Cosima

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    1. Hallo Cosima,

      ich wusste gar nicht, dass Du so gut dichten kannst.
      Hast aber Talent!

      LG Andrea

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