Mein wahres Leben: Nach der (Nach-)OP

Donnerstag, 19. Juli 2012

Nach der (Nach-)OP

Also vorab, heute ist es mal nicht Andrea die hier schreibt sondern die Corinna übernimmt ausnahmsweise. Tücken der Technik - Andrea hat diesmal ein Zimmer erwischt wo das mit dem UMTS-Empfang leider nicht funktioniert und so wird das in der nächsten Zeit mit dem Bloggen leider nichts werden.

Aber der Reihe nach - heute um 10 Uhr gings los mit der OP und um 14 Uhr war Andrea schon wieder zurück auf ihrem Zimmer. Die OP ist auch soweit gut verlaufen und sie klang als ich sie vorhin am Telefon hatte auch schon wieder ganz fidel.

Bei der heutigen Operation wurden drei Sachen gemacht (hat Andrea gesagt soll ich so schreiben):
  • kosmetische Korrekturen an der Klitoris
  • die etwas verengte Harnröhre wurde erweitert
  • die (auch durch die Entzündung) verengte Vagina wurde geweitet
Das Problem ist nun die Entzündung die Andrea schon in den letzten Tagen hatte und der Verursacher ist wieder dieser ESBL-Keim der Andrea schon beim letzten Aufenthalt in Krefeld einige Tage länger im Krankenhaus gehalten hat als zunächst geplant.

Gegen den Keim gibt es jetzt Antibiotika und derzeit hängt Andrea am Tropf. Einen Blasenkatheter hat sich auch noch, das macht sie insgesamt etwas immobil und genau das ist der Grund dass sie nicht mit ihrem kleinen Tablet-PC an die Stellen im Krankenhaus wandern kann wo UMTS-Empfang möglich ist.

So ohne Internet kann das dann schon sehr langweilig werden, nur gut dass Franzi heute nach ihrem Vorgespräch bei Dr.Krege mal bei Andrea vorbeischaute und gerade als Franzi raus war rief ich dann an. Was macht frau ohne Internet? Entweder auf dem Rücken liegen wie ein toter Käfer und die Zimmerdecke studieren oder doch etwas lesen ... da werde ich wohl kurzfristig etwas Lesestoff ins Krankenhaus bringen.

Aber das Wichtigste - es ist alles gut verlaufen, mich freut das sehr und euch hoffentlich auch.

LG Corinna ;)

Kommentare:

  1. Zunächst gute Genesung. ich bin mir nicht sicher,ob es gut ist,in einem sicher verkeimten Gebiet zu operieren,noch dazu bei einer elektiven OP!Ich weiß nur,daß Chirurgen einfach alles operieren.Wenn der keim voher da war und anscheinend resistent gegen Antibiotika ist,warum soll er jetzt plötzlich behandelbar sein?Jedenfalls operiert man nicht in einem infizierten gebiet,es sei denn,es besteht akute lebensgefahr!Ich hoffe sehr,daß mein pessimismus falsch ist.

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  2. Das freut mich zu hören, daß Andrea die zweite OP überstanden hat. Ich drücke ihr fest die Daumen, daß weitere Komplikationen nun unterbleiben und sie bald wieder ihrem Alltag nachgehen kann.

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    1. Liebe Andrea,

      die 2.OP hast Du nun also auch geschafft. Grauliere! Ich wünsche Dir einen guten Heilungsverlauf und dass das Ergebnis zufriedenstellend ist. Das mit den Keimen ist ja schon blöd, ist denn sicher dass Du sie Dir bei der 1.OP in Krefeld eingefangen hast?

      Weiterhin gute Besserung

      liebe Grüße aus dem Schwarzwald

      Cosima

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  3. Danke für Eure Wünsche. Insgesamt geht es mir gut. Sorgen macht mir nur der Keim.

    Bis bald
    Eure Andrea

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