Mein wahres Leben: Meine erste Mammographie

Dienstag, 5. März 2013

Meine erste Mammographie

Jetzt als „vollwertige Frau“ werde ich auch in Vorsorgeprogramme für Frauen einbezogen.
So habe ich auch eine Einladung zur Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm erhalten, die Frauen im Alter von 50 bis 69 bekommen. Dabei wird die weibliche Brust geröntgt, um Brustkrebs möglichst früh zu erkennen.

Heute um 12:30 Uhr war ich bestellt. Kurz vorher war ich da und musste auch kaum warten.
Nachdem ich meinen Oberkörper in einer Kabine frei gemacht hatte, wurde ich auch schon zur Untersuchung gerufen. Dabei wurden meine beiden Brüste jeweils waagerecht und in einem Winkel von ca. 45° zwischen zwei „Platten“ eingeklemmt und geröntgt. Vorher wurde mir gesagt, das könnte ein wenig weg tun, aber ich fand, es hielt sich in Grenzen. 
Auf die Frage, ob ich schon mal zur Mammographie war, habe ich natürlich wahrheitsgemäß mit „nein“ geantwortet. Bei einer achtundfünfzigjährigen Frau ist das natürlich unwahrscheinlich. Da ich aber mit dem offenen Umgang meiner Transidentität keine Probleme habe, erklärte ich dann auch warum das so ist. Da die beiden anwesenden Röntgenfachkräfte auch Frauen waren, gab es da, wie zu erwarten, keine Probleme. Im Gegenteil, ich habe dann auch noch ein paar Fragen über mich beantwortet, was ich auch gerne mache. 
In ein paar Tagen bekomme ich über das Ergebnis bescheid. 

Eure Andrea

Kommentare:

  1. Hallo liebe Andrea

    Auch so eine Mammographie kann einen in diesen Augenblick das Gefühl geben angekommen zu sein.


    LG


    Anke

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    1. Hallo Anke,

      ja, wenn es auch nichts besonderes ist, aber es gibt einem das Gefühl „dazu“ zu gehören - zum weiblichen Geschlecht.

      LG Andrea

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  2. Hallo die Mammographie kann der auslöser für einen späteren knoten in der Brust sein!

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