Mein wahres Leben: Gas- und Strom-Anbieterwechsel

Mittwoch, 7. August 2013

Gas- und Strom-Anbieterwechsel

Vor kurzem habe ich Post von meinem Gasanbieter bekommen, dass sich mein Gaspreis zum 1. September erhöht auf fast 6 Cent pro KWh. Deswegen habe ich heute mich mal im Internet ungesehen, ob es da etwas günstigeres gibt. 
Dabei musste ich feststellen, wenn man die vorgegebenen Sucheinstellungen läst, bekommt man nicht unbedingt das günstigste Angebot. 
Genommen habe ich dann das Angebot von ENERGIEWERK (Energiehaus Dresden eG). Ich habe keine Mindestvertragslaufzeit und eine Kündigungsfrist von 4 Wochen. Der Arbeitspreis beträgt nur 5,16 Cent / kWh. Bei einem Jahresverbrauch von 40000 kWh kommen da schon einige 100 Euro zusammen. 

Und da ich nun schon mal dabei war, habe ich mir auch gleich meinen Stromanbieter vorgenommen. In der alten Wohnung hatte ich auch fast jedes Jahr diesen gewechselt, weil es fast immer nach einem Jahr eine Preiserhöhung gab und er dann nicht mehr der günstigste war. 
Nachdem wir jetzt ins Erdgeschoss gezogen sind, haben wir den örtlichen Versorger, die Halberstadtwerke. Dort bezahle ich aktuell 27,62 Cent/kWh und kann täglich eine Erhöhung erwarten. 
Entschieden habe ich mich da für almado aus Köln. Dort kostet die Kilowattstunde 0,2561 Cent mit einem Bonus als Neukunde von 25 % auf die Jahresrechnung. Damit bezahle ich effektiv nur 19,2 Cent/kWh. Das macht bei unserem Verbrauch ungefähr 300 Euro aus. Außerdem habe ich eine Preisgarantie bis 30.09.2014. 

Damit haben wir dann so insgesamt ca. 700 Euro für das nächste Jahr gespart. 

Eure Andrea

Kommentare:

  1. Ich finde es ganz wichtig, dass die Menschen die Möglichkeit des Wechsels nutzen. Wir haben schon seit Jahren unserem lokalen Versorger den Rücken gekehrt. Gas bekommen wir von der Rhenag, da haben wir sogar für 24 Monate Preisgarantie bekommen und Strom kommt vom "kleinen Racker". Die bieten 100 % Ökostrom zu einem Preis, der noch deutlich unter dem unseres lokalen Anbieters für den normalen Drittelmixstrom liegt.

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    1. Ich glaube, diese Möglichkeit nutzen noch viel zu wenige Leute. Wichtig ist auch, vor Ablauf der Preisgarantie und der zu diesem Zeitpunkt fast sicheren Preiserhöhung einen neuen Vergleich zu machen.

      LG Andrea

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    2. Ganz sicher wird viel zu wenig gewechselt. Anders lässt sich ja die Arroganz der etablierten Versorgern nicht erklären. Denen ist es doch egal ob ein oder zwei wechseln, es bleiben noch genug bei ihren alten Versorgern

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