Mein wahres Leben

Samstag, 8. Juni 2013

"Transpapa" in Mediathek vom ERSTEN


Ich hatte hier geschrieben, dass Transpapa online nicht zur Verfügung steht. Zurzeit ist er hier zu sehen: 

http://www.br.de/mediathek/video/fernsehfilm-transpapa-100.html 

Wie lange er dort steht, weiß ich aber nicht.



LG Andrea

Mittwoch, 5. Juni 2013

Auswirkungen eines zu niedrigen Östrogenspiegels?

Wie ich hier geschrieben habe, war ich am 29. April bei meiner Frauenärztin. 
Obwohl die Hormonwerte in Ordnung waren, sollte ich dann nur noch 3 Hübe Gynokadin täglich nehmen. Sie begründete das mit einem geringeren Krebs- und Thromboserisiko. 
Aber diesen daraus resultierenden niedrigeren Östrogenwert im Blut glaube ich zu spüren. Ich schlafe wieder relativ unruhig, habe zu nichts richtig Lust, kann mich nicht richtig konzentrieren und reagiere empfindlich. Es ist nicht gravierend, aber ich fühle mich so nicht wohl. 
Ich weiß auch nicht hundertprozentig ob der niedrige Östradiolwert die Ursache ist, aber die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, vor allem weil die Symptome schleichend in den letzten Wochen entstanden sind. 

Ich habe deshalb meine Frauenärztin angerufen. Persönlich erreicht man sie aber telefonisch nicht, sondern nur die Sprechstundenhilfe. Ihr habe ich dann mein Problem erklärt und sie ist dann zur Ärztin ins Sprechzimmer gegangen. Nach ein paar Minuten war sie wieder am Hörer und sagte, ich solle doch einfach die Dosierung wieder erhöhen. 
Eigentlich hatte ich erwartet, dass ich mal vorbeikommen soll und erst mal ein Hormonspiegel gemacht wird. Aber das wird dann erst das nächste Mal gemacht, also voraussichtlich im Herbst und der wird ja dann auch so ähnlich wie der letzte ausfallen, da ich ja jetzt wieder morgens 3 und abends 2 Hübe Gynokadin nehme. 

Heute Nachmittag habe ich mit meiner Frau und natürlich unseren beiden Hunden noch einen kleinen Ausflug gemacht und Petra-Amanda und ihre Frau Monika besucht. Sie wohnen zwischen Braunschweig und Hannover. Da das Wetter heute gut war, wurde es ein netter Grill-Nachmittag. Unsere beiden Hündinnen haben sich auch gut mit ihren Rüden vertragen. 

Eure Andrea

Montag, 3. Juni 2013

2 Jahre IPL

Wie ich berichtet habe, hatte ich am Donnerstag, den 30.05.2013 meine (vorerst) letzte IPL-Sitzung. Insgesamt hatte ich damit 18 Sitzungen in 2 Jahren. Die Kosten dafür haben 552,- € betragen. Die ersten Behandlungen waren im Studio von Haarpunkt in Hamburg-Harburg und die letzten nahe Hamburg Dammtor. 

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. An den Wangen wächst im Augenblick so gut wie kein Haar mehr. Im Bereich der Koteletten und am Hals sind es nur sehr wenige Haare. Ein paar mehr sind noch auf der Oberlippe und die meisten Barthaare befinden sich noch am Kinn, links und rechts unter den Mundwinkeln. 
Aber natürlich von der Menge her kein Vergleich mit früher und die verbliebenen Haare sind fast ausschließlich weiß. 

Am Sonntag bin ich dann mal auf die Idee gekommen mein Gesicht mit einem Elektroepilierer zu bearbeiten und das Ergebnis auszuwerten. 

Vor knapp 3 Jahren hatte ich ja schon mal meinen kompletten Bart elektrisch epiliert. Damals hatte ich so ungefähr eine Woche gebraucht, jeweils morgens und abends, bis ich mit einmal alles komplett geschafft hatte. Nach einiger Zeit musste ich dann nur noch morgens epilieren und dann nur noch alle 2 Tage. Dass das Ganze sehr schmerzhaft war, könnt ihr Euch vorstellen. 

Dieses Mal hat das Epilieren nur so ca. 2 bis 3 Minuten gedauert, dann war ich fertig. An den Wangen hat es nicht ein einziges Mal geziept, an den Kotletten, am Hals und an der Oberlippe nur ein paar mal vereinzelt. Am Kinn aber kam doch deutlich mehr runter und hat auch ein wenig wehgetan, aber nicht zu vergleichen mit den Schmerzen der Epilation vor der IPL. 

Die Analyse der Haare hat dann ergeben, dass es fast ausschließlich weiße Haare waren. Die Menge insgesamt war aber gering. An dunklen Haaren waren so ca. 10 bis 15 Stück dabei. 
Erstaunt war ich über die Länge der Haare. Obwohl sie nur knapp aus der Haut herausgestanden haben und sie der Epilierer gerade so erfassen konnte, hatten sie eine Länge von ca. 5 mm. 

Jetzt überlege ich, ob ich statt alle paar Tage den Rest-Bart zu rasieren nicht lieber epiliere, um damit zu erreichen, dass die nachwachsenden Haare immer dünner und vielleicht sogar weniger werden? 

Eure Andrea

Donnerstag, 30. Mai 2013

Ein Tag in Hamburg

So ca. 8:30 Uhr habe ich heute Faßberg in Richtung Hamburg verlassen. Um 10:00 Uhr wollte ich Corinna von ihren Hotel in Hamburg abholen, damit ich dann rechtzeitig zu meiner vorerst letzten IPL um 10:40 Uhr in der Moorweidenstraße bei Haarpunkt bin. 
Die Viertelstunde Reserve, die ich eingeplant hatte, habe ich dann auch gebraucht, da es kurz vor Hamburg etwas „zähflüssig“ voran ging. Kurz vor meinem Termin waren wir dann auch  bei Haarpunkt. 
Viele Haare zu entfernen gab es dann nicht mehr, da ja fast nichts mehr da ist. 
Die „Chefin“ hat mich heute noch mal persönlich behandelt. Es kam mir fast vor, als wenn sie ein wenig traurig war, dass es das jetzt erst mal war. Aber wenn da nach einigen Monaten doch ein paar hartnäckige Haare wiederkommen, würde Sie sich freuen, mich wieder zu sehen. Zum Abschluss habe ich dann noch einen Kasten Mon Cherie von ihr bekommen. 

Nachdem ich dann noch ein wenig Make Up aufgelegt hatte, sind wir, Corinna, Carolin, die inzwischen auch gekommen war, und ich zum Cafe „Frieda am Park“ gefahren. 


Dort haben wir es uns erst mal gemütlich gemacht und ein wenig – nein viel „nett gequatscht“. 
Später ist dann noch Lena (Freie Journalistin vom Stern-Magazin) dazu gekommen. Sie interessiert sich für die Frage, was eine Transition für eine Beziehung oder Ehe bedeutet. Aber leider hat Lena dann nicht mehr viel Zeit gehabt. Sie will sich aber wieder melden. 

Danach bin ich noch mit Carolin ins Westklinikum gefahren und wir haben dort Sarah, die auch bei uns im Haus wohnt, besucht. Sarah wurde am vergangenen Montag von Dr. Pottek operiert. Sie hat alles soweit gut überstanden und es geht ihr den Umständen entsprechend gut. 

Danach ging es für mich wieder nach Hause, wo ich kurz vor 20:00 Uhr ankam. Meine Frau wartete schon sehnsüchtig auf mich. 

Alles in allem ein sehr interessanter Tag. Auf ein nächstes Treffen freue ich mich schon. 

Eure Andrea

Mittwoch, 29. Mai 2013

Besuch bei Inka

Morgen habe ich ein volles Programm im Hamburg. Außer, dass ich meine letzte IPL habe, fahre ich noch ins Westklinikum um Sarah zu besuchen, die am Montag ihre genitalangleichende Operation hatte, treffe Corinna, Carolin und Lena. Genaues dazu aber morgen (oder übermorgen, da es spät werden könnte). 

Wie immer, wenn ich nach Hamburg fahre, übernachte ich in Faßberg bei unserer Tochter. Dieses Mal sind aber meine Frau und unsere beiden Hunde nicht mit gekommen, da die Wetteraussichten nicht so besonders sind. 

Vorgestern kam mir dann die Idee, Inka mal anzuschreiben, ob ich Sie auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen mal besuchen kann. Das ist auf dem Weg zu unserer Tochter kein großer Umweg und ich hatte mir das auch schon lange mal vorgenommen, aber es ist leider bisher immer was dazwischen gekommen. 
Inka hat ihre Transition genau fast zeitgleich mit meiner vollzogen, sogar die OP und Nach-OP waren fast am selben Tag. Inkas Blog ist auch „Schuld“, dass ich angefangen habe, zu bloggen. 
Obwohl Inka zurzeit über beide Ohren mit zwei Projekten beschäftigt ist, hat sie zugesagt. 

Bei Inka (Danke für das Bild)
Aber ich nehme an, Sie wird mir verzeihen, wenn Sie jetzt diese Zeit heute Nacht „anhängen“ muss. Wir haben uns jedenfalls sehr nett unterhalten und es war gut, einander mal persönlich kennen zu lernen. Danke Inka! 
Inka hat dazu in ihrem Blog auch ein Post geschrieben. 

Eure Andrea

Freitag, 17. Mai 2013

Internationaler Tag gegen Homophobie

Viele werden nicht wissen, dass heute der Internationale Tag gegen Homophobie ist. 

Vor ein paar Tagen war der Artikel Homo-Ehe? "Dann trete ich aus der CDU aus" in der Volksstimme. Dort vertritt die CDU-Politikerin Hedwig von Beverfoerde ihren Standpunkt, dass die Gleichstellung der Homo-Ehe familienfeindlich ist. 
Sie betont ausdrücklich "Ich habe absolut nichts gegen Homosexuelle", aber ihre ganze Argumentation zeigt meiner Meinung nach ganz deutliche homophobische Züge. 
Wenn sie sagt: "Aber es kann nicht Aufgabe des Staates sein, diese Lebensweise zu fördern.“ verkennt sie, dass hier nicht eine Förderung für homosexuelle Paare gefordert wird, sondern nur die Einhaltung des Artikel 3 des Grundgesetzes, eben gleiches Recht für Alle. 
Dass nun mal biologisch gesehen nur gegengeschlechtliche Paare Kinder bekommen können, hat doch erst mal nichts mit einer Ehe zu tun. Deswegen sind gleichgeschlechtliche Paare doch nicht automatisch schlechtere Eltern. Viele würden wahrscheinlich sogar liebend gerne eigene Kinder zeugen können. 

Wenn man das so wie Frau von Beverfoerde sieht, wäre es dann nicht zweckmäßig, von jedem heiratswilligen Paar ein Gesundheitszeugnis zu fordern, wo der Nachweis der Fortpflanzungsfähigkeit erbracht wird und natürlich auch dass zurzeit keine gesundheitlichen Risiken bestehen, die eine Erziehung von Kindern negativ beeinflussen könnten. 

Wenn ich einige Kommentare lese und mir die Bewertungen zu allen Kommentaren ansehe, bezweifle ich ernsthaft, dass bei vielen die Akzeptanz und Toleranz gegenüber Menschen, die nicht der allgemein gültigen Norm entsprechen, vorhanden ist, obwohl das von den meisten behauptet wird. 

Ich konnte mir natürlich mal wieder nicht verkneifen, meinen Senf dazu zu geben. 

Eure Andrea

Freitag, 10. Mai 2013

Vertretung am Telefon

Heute hatte meine Frau Geburtstag. So ein Tag wird scheinbar auch gerne von Firmen genommen, um am Telefon besondere Angebote zu machen. 
Als ich mittags nach Hause kam, hat mir meine Frau gesagt, dass vorhin jemand von Sky angerufen hatte und Karola sprechen wollte. Unser Abo von Sky hatten wir zum Ende Mai gekündigt, da wir ohnehin kaum noch vor dem Fernseher sitzen, auch nicht für frei empfangbare Programme. 
Da aber meine Frau keine Lust hatte, mit denen zu sprechen, hat sie einfach gesagt, „Karola“ ist nicht da. Daraufhin wurde ihr gesagt, dann rufen wir nachher noch mal an. 
Wenn jetzt das Telefon klingelt, sollte ich rangehen und diesen Werbeanruf in ihrem Namen abwimmeln. 

Kurze Zeit später klingelte das Telefon (0180er Nummer) und ich ging ran. Ich wurde nett begrüßt und gefragt, ob ich Karola bin. Ich sagte „Ja“. Darauf wurde mir ein Firmenname gesagt, den ich nicht kannte (und gleich wieder vergessen habe) und gefragt, ob ich denn nicht verärgert wäre, über die hohen Stromkosten. 
Ich sagte wieder „Ja“. 
Dann wurde mir offenbart, dass sie da eine Lösung hätten und ich, völlig unverbindlich selbstverständlich, ihre Hilfe in Anspruch nehmen könnte. Über meine prompte Antwort „Nein, ich benötige Ihre Hilfe nicht!“ war dann doch mein Gegenüber fast sprachlos. Da kam dann nach ein paar Sekunden nur noch: „Dann wünsche ich Ihnen noch eine schönen Tag.“ 

So ca. eine Stunde später klingelte wieder das Telefon. Ich nahm den Hörer auf und es stellte sich der Kosmetik-Versand „Yves Rocher“ vor und fragte mich auch, ob ich denn Karola bin. Nach der Bejahung wurde ich erst mal zu „meinen Geburtstag“ gratuliert. 
Nachdem ich mich dafür bedankt hatte, gab es erst mal ein paar sehr günstige Angebote aus Anlass meines Geburtstages und noch ein paar Geschenke obendrauf. 
Hier hatte ich jetzt wirklich Mühe, der netten Dame zu erklären, dass ich im Augenblick nichts brauche. Sie war sehr hartnäckig und konnte absolut nicht verstehen, warum ich solche einmaligen Angebote, die ja nur heute an meinen Geburtstag gelten, nicht annehme. 

Als dann zum 3. Mal das Telefon geklingelt hatte, war dann die Hotline von Sky dran und der nette Mann freute sich, als ich bejahte, dass ich Karola sei. 
Es war für ihn völlig unverständlich, dass ich seine besonders günstigen, weit unter dem Normalpreis liegenden Abopreise für eine Verlängerung des Vertrages nicht annahm. 
Und als ich ihm dann zu verstehen gab, dass weitere Anrufe sinnlos seien, war er gänzlich enttäuscht. 

Ich glaube, so oft hintereinander habe ich noch nie eine falsche Identität vorgegeben. 

Eure Andrea